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Der letzte Schrei in Kanada ist Kaffee aus Bohnen, die ein Paradoxurus hermaphroditis gefressen und wieder von sich gegeben hat.

Angeblich schmeckt das Gebräu nach Karamel

(12/2002) Die Menschen der westkanadischen Küstenstadt Vancouver sind verrückt nach Kaffee. Nun haben eingefleischte Liebhaber der schwarzen Brühe eine besondere Rarität entdeckt. ein Elixier, das aus den Bohnen gemacht wird, die dem Verdauungstrakt eines asiatischen Mungos entstammen. Die Bohnen werden aus den Exkrementen des Mungos (laut Wörterbuch eune bräunliche, silbergrau gesprenkelte wilde Schleichkatze) gepflückt und dann geröstet. Die Magensäure und die Einwirkung der Enzyme in den Innerein des Mungos verleihen diesem Kaffee offenbar eine besondere Würze.

In Vancouver reissen sich Kaffee-Süchtige um "Kopi Luwak", benannt nach dem in Java, Sumatra und Salwesi lebenden Luwak (Mungo). Vancouveriten zahlen teures Geld für die im tiereischen Kot marinierten Bohnen. Ein Pfund Kopi Luwak kostet 600 kanadische Dollar (420 Euro). "Für die Leute ist es ein Statussymbol", sagt Leanna Ring, Leiterin des schicken Supermarktes Urban Fare in Vancouver. Zwei Kunden hätten gleich für 1500 Dollar 10 Tüten des "seltensten und exotischsten Kaffees der Welt" gekauft.

Das Bild auf der Verpackung lässt keine Fragen offen: Ein Mungo oder Luwak lässt aus seinem Hintern kleine Bohnen in eine Kaffeetasse fallen. Der Luwak (Paradoxurus hermaphroditis) frisst die zuckerhaltigen Kaffeefrüchte, kann aber die Bohnen nicht verdauen. Deshalb landen sie auf dem Dschungelboden, wo sie von Einheimischen in Sumatra und anderswo aufgelesen werden. Als der für Urban Fare verantwortliche Marketingfachmann Nic Roggeman zum ersten Mal von Kopi Luwak hörte, dachte er an einen Scherz. Zwischenzeitlich hat er den exklusiven Tropfen gekostet und beschreibt ihn als "sehr würzig mit einem leichten Karamelgeschmack". Andere entdeckten einen Schokolade Unterton.

Jedenfalls war die erste Lieferung bei Urban Fare nach einer Woche ausverkauft. Die Produktion von Kopi Luwak ist naturgemäss eher klein - Experten schätzen sie auf einige tausend Pfund pro Jahr. Nach Nordamerika gelangen nur geringe Mengen von Kopi Luwak, sagt Michael Beech, dessen Firma Raven's Brew Coffee das Produkt vertrieb. Beech findet Kopi Luwak eine Frage des Geschmacks, "aber manche Kaffee-Fanatiker wie ich wollen eine solche Erfahrung nicht verpassen."

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