Das Getränk verhindert offenbar das Absinken eines wichtigen Botenstoffes im Gehirn, des Dopamins.

Das Getränk verhindert offenbar das Absinken eines wichtigen Botenstoffes im Gehirn, des Dopamins.
Das berichten Wissenschaftler des amerikanischen Massachusetts-Krankenhauses im Magazin Journal of Neuroscience. Dopaminmangel im Gehirn gilt unter Forschern als Ursache für Parkinson.
Wie Michael A. Schwarzschild und seine Kollegen an Mäusen zeigen konnte, wirkt Kaffee auf Nervenzellen, die auch auf Dopamin ansprechen. Möglicherweise hat dies einen stabilisierenden Effekt auf den Dopaminspiegel, so die Forscher. Bereits eine Koffeinmenge, die beim Menschen zwei bis drei Tassen Kaffee entspricht, reichte dafür bei den Mäusen aus. Es ist allerdings unklar, ob Kaffee beim Menschen ähnlich wirkt, schränken die Forscher ein.
Hinweise auf die präventive Wirkung von Kaffee legen indes Studien von Alberto Scherio und Walter Willett von der Harvard-Universität nahe. Die Forscher fanden, dass Frauen, die mässig Kaffee trinken, ein geringeres Parkinson-Risiko haben. Bei Frauen, die kein oder sehr viel Kaffee geniessen, steige das Risiko hingegen an, so die Forscher.